In der Acryl Fliesstechnik ist für eine optimale Zellenbildung die Zugabe von Silikon in die Farben unverzichtbar. Doch welches ist das beste Silikonöl bzw. der beste Silikonspray? Ich habe in der folgenden Versuchsreihe einige bekannte und beliebte Produkte für euch getestet und miteinander verglichen. Die hilfreichen Erkenntnisse möchte ich gerne mit euch teilen.

 

 

 

Zellenbildung garantiert

Nachdem du die Acrylfarben kennengelernt und die Acryl Fliesstechnik für dich entdeckt hast, folgt die Frage: Was muss ich tun um die einzigartigen Zellen (die auftretenden Muster werden als Zellen bezeichnet) zu erhalten? Die Antwort ist einfach, Silikon macht es möglich. So einfach wie es klingt kann es zu einem anspruchsvollen Thema werden, denn im Anschluss folgen die Fragen: Welches Silikon soll ich verwenden? Welches Produkt soll ich verwenden? Welches Produkt ist das Beste? Gibt es Alternativen zum Silikon? Kann ich die Zellenbildung kontrollieren?

Das sind alles Fragen, die sich bestimmt jeder, der mit Acrylic Pouring in Berührung gekommen ist, mindestens einmal gestellt hat. Beim beantworten dieser Fragen werden die Meinungen sicherlich unterschiedlich ausfallen. Das hat den Hintergrund, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Jeder Einzelne von uns empfindet verschiedene Zellenmuster als mehr oder weniger schön und würde deshalb zu unterschiedlichen Produkten greifen um die gewünschten Zellen zu erreichen. Um ein wenig Licht in das Thema «Silikon im Acrylic Pouring» zu bringen, habe ich mich damit intensiver auseinander gesetzt. Zur Aufklärung der oben genannten Fragen habe ich eine Versuchsreihe aufgestellt und durchgeführt.

Zu Beginn sollte die Acryl Fliesstechnik als solche verstanden werden. Bei dieser Technik handelt es sich um eine auf dem Zufallsprinzip basierende Malereiart, was natürlich eine mögliche Vorhersage hinsichtlich der zu entstehenden Muster und der Farbdominanz fast unmöglich macht. Durch die Anwendung verschiedener Acryl Fliesstechniken, wie z.B. Flip Cup, Dirty Pour oder Bottle Bottom Pour, kann jedoch das Makro-Erscheinungsbild des Werkes beeinflusst werden. Hat man sich neben der Pouring Technik auch für reichlich Zellen entschieden, so kann es mit dem Silikon auch schon losgehen.

 

 

Zur Versuchsreihe

Das Ziel der Versuchsreihe war, den Einfluss der verwendeten Silikonöle aber auch der alternativen Öle auf das Erscheinungsbild der Zellen beim Pouring herauszufinden.
Die Basis des Versuchs war «gleiche Pours mit unterschiedlichen Ölen» durchzuführen. Bei diesem Versuch wurden neben dem klassischen Dimethicone (in unterschiedlichen Ausführungen) auch das Cyclopentasiloxane, das Kokosöl und das Naphtha getestet. Um später die einzelnen Ergebnisse direkt mit miteinander vergleichen zu können, wurden alle Bedingungen bis auf das beigemischte Öl während des Pours gleich gehalten. Das bedeutet es wurde dieselbe Pouring Technik an allen Leinwänden angewandt, die jeweilige Farbe wurde in einem Ansatz giessfertig gemacht. Es wurde immer die gleiche Menge des Öls in die Farbe beigemischt. Als Negativkotrolle wurde auch ein Pour in derselben Technik ohne Zugabe von Öl durchgeführt.

 

zellbildung acrylfliesstechnik silikon

 

 

Verwendete Öle

Achtung: bei dem «Silikonspray» von Presto ist kein Silikon im Spray enthalten, der Hauptinhaltsstoff ist das Naphtha, was ein Bestandteil des Erdöls ist.

 

 

 

Vorbereitung der Farben

Es wurden drei Farben verwendet: Violett, Grün und Blau. Die jeweilige Farbe wurde auf dieselbe Art giessfertig gemacht: Farbe + 20% Pouringmedium + ca. 10 bis 15% Leitungswasser, Beispiel 50 ml Farbe + 10 ml Pouringmedium + 5 bis 7,5 ml Leitungswasser.

Die Angabe bezüglich des Leitungswassers ist eine ungefähre Angabe, die Menge des zugegebenen Leitungswassers richtet sich nach der Ausgangskonsistenz der verwendeten Farbe, da vor dem Pouring alle angemischten Farben dieselbe Konsistenz aufweisen sollten. Die Konsistenz der Farben nach der Zugabe des Pouring Mediums ist in Abhängigkeit von dem Pigment und dem jeweiligen Farbenherstellers unterschiedlich. Der Unterschied in der Konsistenz wird durch kontrollierte Zugabe des Leitungswassers in unterschiedlichen Mengen bei allen drei Farben angeglichen.

silkonöle test vorbereitung farben
links: Giessfertige Farben, Violett, Grün und Blau    rechts: Vorbereitung der einzelnen Farben für die verschiedenen Versuchsreihen

 

Von den drei verwendeten Farben enthielten immer nur zwei der Farben (Violett und Blau) das Öl. Dafür wurden je 10 ml der Farbe in getrennten Bechern mit je 4 Tropfen des Öls versetzt. Anschliessen wurde das Öl in die Farbe eingerührt. Die grüne Farbe blieb ölfrei.

Ein kleines Problem stellte das Kokosöl dar. Das Kokosöl ist bei Raumtemperatur (ca. 20°C) noch nicht flüssig, somit musste dieses Öl mit Hilfe eines Wasserbades geschmolzen werden. Nach der Zugabe in die Farbe härtet es aufgrund des Temperaturunterschiedes zwischen der Farbe und dem Öl wieder aus. Das Unterrühren in die Farbe war somit nicht möglich. Mit einem Bunsenbrenner (Achtung: nur sehr kurz dem offenen Feuer aussetzen, da sonst die Acrylfarbe anbrennt) lässt sich das Öl jedoch wieder schmelzen und anschliessend in die leicht erwärmte Farbe einrühren.

silkonöle test vorbereitung farben
Die verschiedenen Öle werden zu den Farben gegeben und anschliessend in FlipCups geschichtet.

 

Als nächster Schritt folgte das Schichten eines Pouring-Cups. Die Schichtreihenfolge und das Volumen der jeweiligen Farbe in einer Schicht waren bei allen Flip Cups gleich. Dabei folgte einer ölhaltigen Farbschicht eine ölfreie Farbschicht, die Schichtreihenfolge war Violett-Grün-Blau-Grün-Violett-Grün-Blau.

 

 

 

Angewandte Pouring Technik

 

silkonöle test flip cup
Bei sämtlichen Testdurchläufen wurde die Flip Cup Technik angewandt.

 

Für den Versuch wurde die Flip Cup Technik auf einer 10×10 cm Leinwand angewandt. Bei der Flip Cup Technik werden die Farben in einem Gefäss geschichtet und anschliessend durch Stürzen des Bechers kopfüber auf die Leinwand aufgebracht. Durch die Bewegung bzw. das Kippen des Keilrahmens wurde die Leinwandoberfläche vollständig mit der Farbe bedeckt.

silkonöle test acrylic pouring
links: Musterbildung direkt nach dem Pouring    rechts: Musterbildung nach dem Verteilen der Farbe

 

 

Durchführung des Pourings

Nachdem alle Leinwände und Farben vorbereitet waren, wurden die Pourings nacheinander durchgeführt. Wie erwartet ist die Zellenbildung auf der Bildoberfläche direkt nach dem Pour zu sehen, was mit der «fettartigen» Eigenschaft des jeweiligen Öls zusammen hängt. Die verwendeten Öle weisen eine geringere Dichte als das Wasser auf und steigen deshalb an die Oberfläche der wasserhaltigen Acrylfarbe auf. Auf dem Weg an die Oberfläche reisst das Öl die Farbe der durchlaufenden Farbschichten mit sich, was zu dem Effekt der Zellenbildung führt.

In Abhängigkeit der Dichte und der Viskosität des Öls sind direkt nach dem Pour unterschiedlich stakt ausgeprägte Zellenmuster zum Vorschein gekommen. Je höher die Dichte und die Viskosität des Öls, desto weniger Zellen haben sich an der Oberfläche des Bildes gebildet, da das «dickere» Öl sich langsamer durch die Farbschichten an die Oberfläche bewegt. Mit sinkender Dichte und Viskosität sind die Zellen in einer höherer Anzahl und Grösse aufgetreten, da das «dünnere» Öl schneller an die Oberfläche gelangt.

Aus der Reihe tanzte jedoch das Kokosöl, welches im geschmolzenem Zustand (ca. 28°C) eine sehr niedrige Viskosität aufweist. Somit sollte es bereits nach dem Pour relativ stark ausgeprägte Zellenbildung liefern, was aber nicht der Fall war. Dieses Verhalten ist darauf zurück zu führen, dass beim Unterrühren des Kokosöls in die Farbe (ca. 20°C) das Öl wieder aushärtete und sich deshalb nicht unterrühren liess. Das Aushärten entspricht einer Erhöhung der Öl-Viskosität und führt deshalb zu einer geringfügigen bzw. keinen Zellenbildung direkt nach dem Pour.

Beim Pour ohne Öl sind – wie es zu erwarten war  – keine Zellen aufgetreten.

 

silkonöle test fluid painting
Zellenbildung direkt nach dem Pouring, Öle mit hoher Dichte und Viskosität:
links 100% reines Dimethicone und rechts Ballistol Silikonöl

 

silkonöle test fluid painting
Zellenbildung direkt nach dem Pouring, Öle mit niedriger Dichte und Viskosität:
links
optimal products Silikonöl 1000, rechts L’Oréal Paris Elvital Öl Magique

 

silkonöle test acrylic pouring
Zellenbildung direkt nach dem Pouring, Öle mit sehr niedriger Dichte und Viskosität:
links Presto 306345 Silikonspray, rechts Dr. Goerg Premium Bio-Kokosöl

 

silkonöle test acryl giessen
Zellenbildung direkt nach dem Pouring: ohne Zugaben von Öl

 

 

Torchen mittels Bunsenbrenner

Im nächsten Schritt wurde die Bildoberfläche mit Hilfe eines Bunsenbrenners erwärmt, den Vorgang nennt man auch «torchen» (engl. to torch = fackeln). Das Torchen dient in erster Linie zum Entfernen von Luftblasen, die in der Farbe eingeschlossen sind. In unserem Fall jedoch – bei der Verwendung von Ölen zur Zellenbildung – hat die Hitze des Feuers einen wünschenswerten Nebeneffekt: Die Hitze bringt die Öle dazu dünnflüssiger zu werden und somit noch besser durch die Farbschichten an die Bildoberfläche aufsteigen zu können, was die Zellenbildung begünstigt.

Nach dem Torchen konnte man feststellen, dass je dichter und viskoser das verwendete Öl war, desto kleiner und schärfer waren die Zellen, teilweise waren die Zellen mehrfarbig und ergaben gitterähnilche Muster. Mit sinkender Dichte und Viskosität des Öls wurden die Zellen grösser, verzerrt und monochrom (selten mehrfarbig).

Auch nach dem Torchen tanzte das Kokosöl aus der Reihe. Die Zellenbildung entsprach nicht eindeutig einer der oben eingestuften Gruppen. Die Dichte der Zellen auf der Oberfläche war sehr hoch, die Grösse sehr klein und die Farbe der Zellen monochrom.

Je weniger Inhaltsstoffe das verwendete Produkt ausweist, desto schärfer wurden die Zellen. Das hängt damit zusammen, dass die verschiedenen Substanzen einen Einfluss auf die chemischen und die physikalischen Eigenschalten des Öls nehmen und damit das Verhalten des Öls in wässriger Umgebung (Acrylfarbe) verändern, was ein verändertes Erscheinungsbild der Zellen zur Folge hat. Als Beispiel kann man das Ergebnis des Öls von Optimal Products und des Öls von L’Oréal Paris vergleichen. Beide Öle sind Silikonöle und weisen eine ähnliche Viskosität auf, was zu einem ähnlichen Zellenbild führen sollte. Der Unterschied der beiden Öle liegt in den Inhaltsstoffen: Das Öl von Optimal Products ist ein reines Silikonöl, das von L’Oréal Paris beinhaltet neben dem Silikonöl eine hohe Anzahl von anderen Inhaltsstoffen. Die Zellen beider Öle sind scharf, doch sind die Ränder der Zellen des Öls von L’Oréal Paris etwas «zackig».

zellbildung acryl gießen
Reines Dimethicone: links vor dem Torchen und rechts nach dem Torchen

 

zellbildung acrylic pouring
Ballistol Silikon-Öl: links vor dem Torchen, rechts nach dem Torchen

 

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Optimal Products Silikonöl 1000: links vor dem Torchen, rechts nach dem Torchen

 

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L’Oréal Paris Elvital Oel Magique: links vor dem Torchen, rechts nach dem Torchen

 

silikonöl zellbildung pouring
Presto Silikonspray: links vor dem Torchen, rechts nach dem Torchen

 

silikonöl zellbildung acryl gießen
Dr. Goerg Premium Bio-Kokosöl: links vor dem Torchen, rechts nach dem Torchen

 

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Ohne Zugabe von Öl: links vor dem Torchen, rechts nach dem Torchen

 

 

 

Schlussfazit

Nach der Versuchsreihe lassen sich die zu Beginn gestellten Fragen beantworten.

 

Welches Silikon kann ich für die Acryl Fliesstechnik verwenden?

Silikon ist nicht gleich Silikon. Bei den Silikonen handelt es sich um eine Gruppe chemischer Verbindungen, die sich in ihren Eigenschaften sehr stark voneinander unterscheiden können. Denke hier zum Beispiel an die Einsatzzwecke von Silikon zum Ausfüllen der Badfugen und das Haaröl. Von der chemischen Zusammensetzung abgesehen unterscheiden sich die genannten Silikone vor allem in ihrer Dickflüssigkeit (Viskosität). Wir wollen das Silikon für eine Pouring Technik verwenden, aus diesem Grund sind nur flüssige Silikone, die sogenannten Silikonöle, für uns relevant. Geeignete Kandidaten für die Acryl Fliesstechnik ist z.B. das Dimethicone auch unter Dimethylpolysiloxan bekannt und das Cyclopentasiloxane.

 

Welches Produkt soll ich verwenden?

Bei der Auswahl des Produktes sind fast keine Grenzen gesetzt solange das Produkt den Stoff Dimethicone oder ein ähnlich flüssiges Silikonöl enthält. Beispiele für eine mögliche Produktauswahl basierend auf Silikonölen sind Haarpflegeöle, Körperöle, Schmieröle und Silikonsprays.

Tipp: Silikonnamen haben die Endung «- cone» oder «- siloxane». Was bedeutet dies für euch? Um sicher stellen zu können, ob euer ausgesuchtes Produkt auch wirklich ein Silikon enthält (nicht überall wo «Silikon» draufsteht ist auch Silikon drin) könnt ihr bei den Inhaltsstoffen des Produkts nach den Bezeichnungen mit den Endungen «- cone» oder «- siloxan» suchen, z.B. Dimethicone oder Polydimethylsiloxan.

 

Welches Produkt ist das Beste?

Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn es kommt ganz darauf an, auf welche Eigenschaften der Einzelne wert legt. Stellt sich nur die Frage nach der reinen Zellenbildung, oder gibt es bereits gewisse Ansprüchen an die Zellen, wie z.B. die Grösse, die Dichte oder evtl. auch die Schärfe der Zellen.

Die Antwort auf die Frage der Zellenbildung ist Folgende: die Zellenbildung erreichst du mit jedem Silikonöl und damit auch mit jedem Produkt, welches ein Silikon enthält.

Bei der Frage welches Produkt das Beste ist, muss man sich im Klaren sein, welchen Anspruch man an die Zellen stellt. Möchte man eher kleine, scharfe und mehrfarbige Zellen, so sollte man zu Produkten mit hoher Viskosität greifen wie z.B. das Ballistol Silikonöl. Möchte man eher grosse, weniger scharfe Zellen, so ist z.B. das Optimal Products Silikonöl 1000 eine gute Wahl.

 

Gibt es Alternativen zum Silikonöl?

Ja, es gibt sie. Theoretisch kann fast jedes Öl zum Beimischen in die Acrylfarbe für die Zellenbildung verwendet werden. Als Öl wird eine Flüssigkeit bezeichnet, die dickflüssiger als Wasser ist und sich nicht mit dem Wasser mischen lässt. Somit sind das Olivenöl, das Kokosöl oder das Naphtha (Erdölbestandteil) mögliche Alternativen zum Silikonöl.

 

Hat das verwendete Produkt einen Einfluss auf die Zellenbildung?

Ja, durch die gezielte Auswahl des Silikonöls bzw. eines alternativen Öls kann die Grösse, die Dichte und die Schärfe der entstehenden Zellen beeinflusst werden. Gute Beispiele für eine sehr unterschiedliche Zellenbildung sind das Ballistol Silikonöl (viele kleinere Zellen mit scharfen Rändern) und der Presto Silikonspray (grosse Zellen mit eher soften Rändern).

 

Kann ich die Zellenbildung kontrollieren?

Durch die Auswahl des Öls kann ich das Erscheinungsbild der Zellen in die gewünschte Richtung lenken, jedoch nicht endgültig kontrollieren. Mann darf nicht vergessen, dass immer auch das Zusammenspiel der chemischen Zusammensetzung von Farbe, Pouring Medium und Silikonöl einen Einfluss auf die Zellenbildung hat.

 

 

 

gastautor portrait ilona matiychyn

Ilona Matiychyn | Illys Fliesswerk

Ilona Matiychyn ist 30 Jahre jung und kommt aus Sonnenbühl, nahe Stuttgart. In Ihrem Berufsleben ist sie als Chemikerin tätig.

Seit sie sich erinnern kann, waren ihre Hobbys schon immer kreativer Natur. Zum Acrylic Pouring ist sie jedoch per Zufall gekommen. Nach einer sehr langen und erfolglosen Suche nach einem passenden Bild für ihr Wohnzimmer war sie frustiert, das trotz der grossen Auswahl an Bildern, die sie sich anschaute, keins darunter war welches sie berührte. So beschloss sie kurzerhand: «Was die können, kann ich auch!» und hat sich auf die Suche nach Maltechniken begeben, um sich anschliessend das Bild für das Wohnzimmer selbst malen zu können. Und es dauerte nicht lange bis sie auf das Fluid Painting gestossen ist und es ausprobiert hatte. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Farbtube nicht mehr aus der Hand gegeben. Es ist ungefähr ein Jahr her, seit sie mit dem Acrylic Pouring anfing. In diesem Jahr hat sie einige Menschen mit ihren Bildern glücklich gemacht. In Ilonas Wohnzimmer hängt jedoch noch immer kein Bild – denn bei jedem neuen Kunstwerk welches sie giesst, denke sie, dass das neue Bild DAS Perfekte ist, welches dann an die Wand kommt. Im selben Moment stellt sie sich die Frage, ob beim nächsten Pour möglicherweise ein noch schöneres Bild entsteht – und so bleibt sie motiviert, immer neue Farbkombinationen und Techniken auszuprobieren. Und da Ilonas Bilder schlussendlich nicht an ihre Wohnzimmerwand kommen, bereitet sie so Menschen in ihrer Umgebung mit den Kunstwerken Freude.

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