Wir zeigen zeigen dir Step by Step wie du die Acrylic Pouring Technik AirSwipe anwendest und wie du gelungene Bilder in der trendigen Negativ-Optik kreierst. Damit das Ganze etwas anschaulicher ist, haben wir zusätzlich ein Video-Tutorial zum Thema Negativ-AirSwipe erstellt.

 

 

Was ist ein AirSwipe?

Bei der Acrylic Pouring Technik AirSwipe wird im Unterschied zur «normalen» Swipe-Technik die Farbe nicht mit einem Malmesser, Spachtel oder Küchenkrepp über die Leinwand gezogen, sondern wie der Name schon besagt, mit Hilfe eines Luftstrahls (meist mittels eines Föhns) in die sogenannte Negativ-Farbe über die Leinwand verteilt. Hierbei entstehen die interessanten, wildesten und spektakulärsten Muster.

 

Videoanleitung

Wir haben für dich ein kurzes Video erstellt, welches dir alle wichtigen Schritte zeigt und dich mit der AirSwipe vertraut macht.

 

 

Benötigte Materialien:

Die folgenden Materialien benötigst du für einen AirSwipe:

 

Anleitung der Acrylic Pouring Technik AirSwipe

Jede Farbe wird einzeln, zusammen mit dem Pouring Medium (z.B Liquitex oder Vinylkleber), Wasser und je ein bis zwei Tropfen Silikonöl vermischt. Hierbei solltest du die Farben ziemlich dünnflüssig anmischen, damit sie sich später gut auf der Leinwand verteilen lassen. Zusätzlich wird eine sogenannte Negativ-Farbe sehr dünnflüssig angemischt. Meist wird als Negetiv-Farbe die Farbe weiss oder Schwarz verwendet – selbstverständlich kann aber auch jede, beliebige andere Farbe genommen werden. Wichtig ist einfach, dass diese im Kontrast zu den Farben im Becher steht und sie KEIN Silikonöl enthält.

 

Beim AirSwipe können die Farben in zwei verschiedenen Varianten auf die Leinwand aufgebracht werden; entweder als Flip Cup oder als Dirty Pour:

 

Variante mittels Flip Cup

Wir haben uns bei unserem Bild im Video für die Flip-Cup-Variante entschieden. Die Farben werden in einem separaten Becher geschichtet. Anschliessend wird wie üblich beim FlipCup die Leinwand samt Becher gestürzt. Der Becher wird vorerst so stehen gelassen, damit sich die Farben schonmal schön setzen können. Nun wird die Negativ-Farbe um den Becher herum geschüttet und wenn nötig mit einem Malmesser gleichmässig über die Leinwand verteilt, auch auf den Seiten. Dann wird der Flip-Cup in kurzen Bewegungen immer wieder kurz angehoben und wieder gesenkt und so die Farbe im gewünschten Muster vorsichtig über die Leinwand verteilt bis der Becher allmählich leer ist. Am schönsten wirkt der AirSwipe, wenn die Farben im Becher möglichst nicht über die gesamte Negativ-Farbe verteilt werden, sondern sich ausschliesslich mittig-längs über die Leinwand erstrecken. (Siehe Bilder unten) Nach Bedarf kann die verteilte Farbe mittels Bewegen / Neigen der Leinwand noch etwas in die gewünschten Richtungen manövriert werden.

acrylic pouring technik airswipe

acrylic pouring technik airswipe

 

Variante mittels Dirty Pour

Bei der Dirty-Pour-Variante wird erst die Negativ-Farbe komplett auf die Leinwand gekippt und nach Bedarf mit dem Malmesser gleichmässig verteilt (Seiten nicht vergessen). Anschliessend werden die Farben mit dem Silikonöl einzeln, längs oder quer über die Leinwand (und somit die Negativ-Farbe) gegossen. Das Ganze muss überhaupt nicht akurat sein, die einzelnen Farbbahnen dürfen gerne etwas wellig aufgebracht werden und sich immer wieder überlappen – so ergeben sich meist die interessanteren Muster und Farbkombinationen.

 

acrylic pouring technik airswipe

Zu Guter Letzt werden die Farben mit Hilfe eines Föhns vorsichtig von innen nach aussen in die Negativ-Farbe verteilt. Am besten verwendest du hierzu einen Kaltluftföhn oder einen Haartrockner mit Kaltluft-Funktion mit einem Flachaufsatz (Bitte nicht irritieren lassen… der Aufsatz fehlt leider bei unserem Video – er war nicht mehr auffindbar ;)) Mit Aufsatz ist es jedoch viel einfacher und du kannst so die schöneren Farverläufe kreieren.

 

 

Kombinationsmöglichkeiten mit der Acrylic Pouring Technik Airswipe

Gerade auf grösseren Leinwänden ist es auch sehr reizvoll, mehrere AirSwipes auf eine Leinwand aufzubringen und diese dann mit dem Föhn ineinanderfliessen zu lassen oder mit der Negaitiv-Farbe dazwischen optisch abtrennst. Selbstverständlich kannst du auch andere Pouring Techniken zusätzlich anwenden und kombinieren. Der Fantasie und den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt und wie immer beim Acrylic Pouring gilt – jedes Bild ist ein Unikat.

Du möchtest auch noch eine andere Acrylic Pouring Technik ausprobieren? Dann empfehlen wir dir, in unserem Artikel: «Verschiedene Pouring Techniken erklärt» vorbeizuschauen und dir unseren Artikel und Video zum Thema «Tree-Ring» anzuschauen.

Wir wünschen dir viel Spass bei deinen Versuchen!

 

acrylic pouring technik airswipe leinwand